„Die Wildnis ist mein Atelier – mit der Kamera auf Augenhöhe mit der Natur.“
Sie planen eine Reise nach Africa-Indien?
Wichtige Tools / Organisation der Tour
So finden Sie genau Ihre persönliche Tour
- Planen Sie so früh wie möglich , am besten 1 Jahr im voraus
- Reiseunterlagen/Kataloge sind ein guter Anfang, um sich einen Überblick zu verschaffen
- Ist es eine reine Fotoreise - welchen Schwerpunkt hat die Tour -
- Alle Mitreisenden haben den gleichen Focus
- Unterschiedlicher Wissensstand der Teilnehmer
- Manche trauen sich nicht zu sagen, dass sie nicht weiterkommen mit der Einstellung etc.Bitte direkt am Anfang der Reise und während der Tour sagen, dass man noch Anfänger ist und etwas Hilfe braucht
- Sind Teilnehmer dabei, die einfach nur die Reise genießen wollen; Focus der Reise erfragen
- Größe der Gruppe/ Anzahl der Teilnehmer, Minimum/Maximum
- Mit welchem Auto wird gefahren, (Allrad) lassen sich die die Fenster öffnen etc.
- Mit wie vielen Teilnehmern bin ich im Auto
- 4-6 Personen oder mehr, je mehr Personen im Auto, in der Gruppe, desto preiswerter kann eine solche Reise auch sein. Frage, möchte ich das?
- Je kleiner die Gruppe, desto intensiver das Fotografieren
- Zeit zum Fotografieren
- Z.b. ein Teilnehmer hat ein Foto gemacht, ein anderer möchte aber mehrere Perspektiven fotografieren, dafür nehmen wir uns Zeit
- Reise incl. Hin- und Rückflug; muss ich mich selbst um den Flug kümmern
- Ist die Unterkunft im Reisepreis enthalten
- All inklusiv oder kommen weitere Kosten auf mich zu
- Meist sind nur die Getränke zu bezahlen
- Wichtig: sind im Auto Beanbags
- Für Stative ist kein Platz
- Welche Ausrüstung /Kamera nehme ich mit
- Am besten die, mit der man vertraut ist
- Nicht 1 Woche bis 1 Tag vorher noch eine Kamera kaufen
- Wenn doch, bitte mit den Einstellungen etc. vertraut machen
- So lenkt die Technik nicht vom Fotografieren ab und man erlebt keine bösen Überraschungen
- Besprechung der Fotos – gemeinsam – gegenseitiges Betrachten der Fotos kann sehr inspirierend sein, einen anderen Blick auf das Motiv entwickeln
- Aktivitäten enthalten oder optional
- Ballonfahrt, Night Gamedrive, Walkingsafari, Maasai Dorf oder eine Schule
- Reiserücktrittsversicherung
- Kamera - Ausrüstung – Versicherung
- Visum Unterstützung
- Impfung.- Vorschriften je nach Land
- Auslandskrankenversicherung
- Keine Hartschalenkoffer
- Für Indien die Damen bitte, einen leichten Schal zum bedecken der Haare in den Tempel.
- Leichte Schuhe bei Tempelbesichtigungen, weil diese ausgezogen werden müssen (ich habe meist Flipflops dabei)
Hier bekommst du auch die Visa für Indien & Tanzania. Hier steht alles wichtige was rund um das Visum gebraucht wird. Ich beziehe hier immer mein Visa.
https://visa.immigration.go.tz/ Welcome to Tanzania Electronic Visa Application System!
Tanzania NEU: Infolge des Ebola-Ausbruches in der DR Kongo und Uganda hat Tansania folgende Regelungen erlassen:
Bei Einreise aus der DR Kongo und Uganda müssen Reisende ein Einreiseformular online vor Abreise oder als Papierformular an Bord ausfüllen. Dies gilt auch, wenn in den genannten Staaten nur ein Transitaufenthalt erfolgt ist. Bei Einreise (an allen Flughäfen, Landgrenzen und Häfen) werden Gesundheitschecks durchgeführt sowie ggf. weitere Maßnahmen getroffen. Rückfragen können unter der kostenlosen Rufnummer 199 gestellt werden.
Indien NEU : Ausländische Staatsangehörige müssen vor der Einreise nach Indien
online ein digitales Einreiseformular (E-Arrival Card) ausfüllen;
dies ist ab 72 Stunden vor Ankunft möglich. Es ersetzt das papierbasierte Einreiseformular.
Zusätzlich muss eine
Gesundheitserklärung ausgefüllt werden. Um Wartezeiten bei der Einreise zu vermeiden, sollte dies bereits beim Web-Check-in bzw. vor dem Boarding geschehen (frühestens 24 Stunden vor Einreise möglich).
https://india.diplo.de/in-de/deutschland-und-indien/reise-sicherheit
https://airsuvidha.civilaviation.gov.in/ Gesundheitserklärung
Ein typischer Tag bei unserer Serengeti Foto-Tour in einer Safari-Lodge oder einem Safari-Camp könnte so aussehen:
05:30 Uhr. Aufwachen! Die beste Zeit des Tages zur Tierbeobachtung und zur Fotografie ...die frühen Morgenstunden.
06:00 Uhr. Wir treffen unseren Ranger und/oder Spurenleser beim Tee oder Kaffee, bevor wir an Bord unserer Geländewagen (warme Kleidung! morgens ist es noch recht frisch) gehen und die Pirschfahrt antreten. Wir erleben das Erwachen der Tierwelt beim Sonnenaufgang - und die Chance für unvergessliche Begegnungen mit den Tieren Africas erfüllt uns mit Spannung. Mit Glück können wir Elefantenherden an den Wasserlöchern beobachten, die scheuen Impala-Antilopen erspähen oder eine Löwenfamilie bei der Jagd verfolgen. Die Tierbeobachtung ist reine Glückssache und steckt aber voller Überraschungen! Aber gerade morgens haben wir das Glück auf unserer Seite.
09:30 Uhr. Im Geländewagen kehren wir nach der Frühpirsch zurück zur Lodge, wo uns ein köstliches Frühstück erwartet.
11:00 Uhr. Abhängig von der Saison und den Regeln des jeweiligen Naturschutzgebietes bieten viele Lodges Safari-Wanderungen in Begleitung bewaffneter Ranger an. So auch wir im Ikoma Wild Camp. Während dieser Fußsafari liegt der Fokus auf den kleinen Bewohnern der Region - Vögel und Insekten - sowie der typischen Flora. Der Ranger wird uns faszinierende Geschichten vom Leben im Busch erzählen sowie uns Fakten über die medizinische Bedeutung vieler Pflanzen erläutern.
13:00 Uhr. Es wird uns das köstliche Mittagessen entweder in der Lodge serviert oder als Lunch in der „Wildnis“. Je nachdem, wie wir uns einen Tag vorher entschieden haben. Im Anschluss haben Sie noch mehr Zeit zum Entspannen in der Lodge/Camp und können unter der Sonne Afrikas die malerische Umgebung genießen bzw. nach der Lunchpause setzen wir unsere Safari fort.
16:00 Uhr. Während die Sonne Afrikas sich langsam dem Horizont nähert und die Schatten der Akazien-Bäume in der Serengeti immer länger werden, sich die aufgeheizte Luft langsam abkühlt und die Tiere sich aus ihren Verstecken zu den Wasserlöchern bewegen, dann ist die ideale Zeit für eine weitere Pirschfahrt für uns. Wir treffen unseren Fahrer für den Tee/Kaffee am Nachmittag, bevor wir wieder in die Geländewagen steigen.
16:30 Uhr. Es geht wieder auf Safari! Wir werden auf unsere zweite Pirschfahrt des Tages gehen - der Sonnenuntergang in Afrika ist unvergesslich und taucht die Savanne in malerische goldene Farben. Die Tiere werden in den Abendstunden wieder aktiver und auch die nachtaktiven Tiere kommen allmählich aus ihren Verstecken. Unser Fahrer fährt den Geländewagen und hält Ausschau nach den Fährten der Tiere.
18:00 Uhr. Bei Sonnenuntergang werden wir in der Savanne die Autos anhalten, und beim ‚Sundowner' auf unseren Tag in der Wildnis Afrikas anstoßen. Der Cocktail, das Bier oder was Sie sonst trinken möchten beim Sonnenuntergang, das ist eine alte Safari-Tradition.
18:30 Uhr. Bei unserem Night-Gamedrive werden bei zunehmender Dunkelheit die hellen Scheinwerfer benutzt, um die nachtaktiven Bewohner des Naturreservates aufzuspüren. Das Licht der Suchscheinwerfer wird von den Augen der Tiere reflektiert, so dass auch kleine Lebewesen relativ einfach erspäht werden können. Unser Fahrer versucht natürlich Löwen und Leoparden aufzuspüren.
19:30 Uhr. Der Beginn des Abendessens hängt davon ab, wie viele Tiere wir während der Pirschfahrt aufspüren - die Natur sorgt immer für aufregende Überraschungen, wie ich selbst schon mehrfach erlebt habe. Wenn wir auf ein jagendes Rudel Löwen oder ein anderes Motiv stoßen ...muss unser eigenes Abendessen natürlich warten! Vor dem Abendessen können Sie sich in Ihrem Zimmer erfrischen.
20:00 Uhr. Zeit für das Abendessen; In den meisten Lodges gibt es verschiedene Möglichkeiten, unser persönliches kulinarisches Highlight zu genießen. Der Lodge-Manager wird abhängig von der Witterung entscheiden, wo das Abendessen serviert wird, vielleicht draußen am Grillplatz beim Lagerfeuer. Unsere Fahrer sind normalerweise beim Abendessen dabei, so dass am Lagerfeuer viele kleine Geschichten erzählt werden!
Nach einem langen und aufregenden Tag im Busch werden wir, während wir die Stimmen der Tiere genießen, in unseren wohlverdienten Schlaf sinken.
Ein typischer Safaritag in Indien
Wenn der Dschungel erwacht
Es ist noch dunkel, wenn der Wecker klingelt.
Draußen liegt die kühle Morgenluft über dem Wald. Ein heißer Masala Chai oder Kaffee, die Kameras sind vorbereitet – und wenig später sitzen wir bereits im offenen Jeep.
Noch bevor die Sonne aufgeht, machen wir uns auf den Weg zum Nationalpark.
Und dann öffnen sich die Tore.
Jetzt beginnt eine Welt, die ihren ganz eigenen Rhythmus hat.
Die ersten Sonnenstrahlen fallen durch die Sal-Bäume und den Bambus. Pfauen rufen, Languren sitzen hoch oben in den Bäumen, Axis-Hirsche ziehen durch das Gras.
Doch unsere Aufmerksamkeit gilt auch den kleinen Zeichen.
Eine frische Spur im Sand.
War hier gerade ein Tiger unterwegs?
Wir fahren langsam weiter.
Plötzlich bleibt unser Guide stehen.
Ein Alarmruf.
Ein Axis-Hirsch schaut angespannt in den Wald. Kurz darauf antwortet ein Langur aus den Baumkronen.
Jetzt verändert sich die Stimmung.
Wir hören zu. Beobachten. Versuchen zu verstehen, aus welcher Richtung die Rufe kommen und wohin sich der Tiger bewegen könnte.
Manchmal warten wir zehn Minuten.
Manchmal eine Stunde.
Und manchmal geschieht – scheinbar – überhaupt nichts.
Doch genau das gehört zur Tigersafari.
Und dann bewegt sich etwas zwischen den Bäumen.
Erst ist es nur ein Schatten.
Dann ein Streifen.
Noch einer.
Und plötzlich steht dort ein Tiger.
Vielleicht überquert er nur für wenige Sekunden unseren Weg. Vielleicht legt er sich an eine Wasserstelle. Vielleicht läuft er direkt vor unserem Jeep entlang.
Oder er verschwindet wieder so lautlos im Wald, wie er gekommen ist.
Diese Begegnungen lassen sich nicht planen.
Und genau deshalb sind sie so besonders.
Mittags wird es ruhiger
Nach einer Morgensafari kehren wir zur Lodge zurück.
Jetzt wartet das Frühstück – und meistens gibt es viel zu erzählen.
Wir sichern unsere Bilder, laden Akkus, reinigen die Ausrüstung und gönnen uns eine Pause.
Vielleicht schauen wir gemeinsam einige Aufnahmen an und sprechen über Licht, Perspektive oder Kameraeinstellungen.
Am Nachmittag geht es wieder hinaus.
Das Licht verändert sich.
Der Wald verändert sich.
Und mit sinkenden Temperaturen werden auch die Tiere wieder aktiver.
Wieder beginnt die Suche.
Wieder lauschen wir auf die Stimmen des Waldes.
Und auf einer Full-Day-Safari?
Dann bleiben wir.
Wir erleben den Nationalpark vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag, bleiben noch wenn andere den Park verlassen.
Wir sehen, wie sich Licht, Temperatur und Verhalten der Tiere im Laufe eines ganzen Tages verändern.
Wir essen unser Lunch im Park und bleiben mitten in der Wildnis.
Kein Zurückfahren zur Lodge.
Keine lange Unterbrechung.
Wir haben Zeit.
Und gerade bei der Tigerfotografie kann diese Zeit entscheidend sein.
Ein Tiger, der am Vormittag stundenlang im Schatten schläft, kann am späten Nachmittag plötzlich aufstehen.
Genau dann möchten wir noch dort sein.
Wenn der Tag zu Ende geht
Langsam wird das Licht golden.
Staub liegt über den Wegen und die letzten Sonnenstrahlen fallen durch den Wald.
Vielleicht hatten wir eine außergewöhnliche Tigerbegegnung.
Vielleicht haben wir Leoparden, Wildhunde, Gaur, Sambar, Axis-Hirsche oder unzählige Vögel fotografiert.
Und manchmal haben wir keinen Tiger gesehen.
Auch das ist Wildnis.
Denn eine Tigersafari ist keine Inszenierung.
Sie ist Geduld. Beobachtung. Spannung. Und die Bereitschaft, sich auf den Rhythmus der Natur einzulassen.
Wenn wir am Abend zurück zur Lodge fahren, wissen wir nie, was der nächste Morgen bringen wird.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum Tigersafaris so faszinierend sind.
Der Wald erzählt jeden Tag eine neue Geschichte.
Wir müssen nur lernen, ihm zuzuhören.
THE BUSHLOVER SAFARIS
Die Wildnis ist mein Atelier.


